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Tutorial – Wir erstellen eine Webseite/Homepage – Ein Rundgang durch das WordPress Dashboard (#6)

In den letzten beiden Beiträgen haben wir die WordPress-Blogsoftware auf unserem Webspace installiert und einige grundlegende Sicherheitseinstellungen bezüglich des WordPress-Admin-Logins abgeschlossen.

Jetzt ist es an der Zeit sich das WordPress Dashboard einmal genauer anzusehen. In diesem Teil des Tutorials erkläre ich Ihnen alle Menuepunkte des Admin-Bereichs, damit Sie wissen wo sich alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten des Blogs befinden.

Aktualisierungen

Die momentan aktuellste Version die von WordPress verfügbar ist nennt sich “WordPress 3.9.1”. Dieser Hinweis führt uns auch direkt rein in den ersten Menuepunkt des WordPress Dashboards. Über das Naviagationsmenue links “Dashboard” –> “Aktualisierungen” gelangen Sie in das Updatemenue der WordPresssoftware.

Screenshot Update Core - WordPress DashboardScreenshot Update Core – WordPress Dashboard

Sollte eine neue WordPress Version verfügbar sein, werden Sie hier darüber informiert und können das Update mit einem Klick starten. Achten Sie darauf ihren Blog stets mit den aktuellsten Updates auszustatten, denn jedes nicht genutzte Update birgt immer ein Sicherheitsrisiko. Updates sind sowohl in englischer als auch deutscher Sprache verfügbar, je nachdem was Ihnen dabei lieber ist. Auch ein Wechsel zwischen den Sprachen ist jederzeit in diesem Menue möglich.

Screenshot Plugins, Themes etc. Aktualisierungen - WordPress DashboardScreenshot Plugins, Themes etc. Aktualisierungen – WordPress Dashboard

Neben dem Versionsupdate der WordPress-Installation werden hier auch alle anderen Updates für installierte Themes, Plugins oder Übersetzungen angezeigt. Auch hier sollten Sie alles auf dem aktuellsten/neusten Stand halten. Sollte ein Update für eines der angesprochenen Bereiche verfügbar sein, wird Ihnen das mittels eines orange aufpoppendem Zahlenbutton im linken Menue sowie auf der Dashboardstartseite mitgeteilt.

Beiträge, Kategorien & Schlagworte

Der nächste Menuepunkt im WordPress Dashboard befasst sich mit dem Herz eines jeden Blogs, nämlich den Beiträgen bzw. Artikeln. Mit einem Klick auf “Beiträge” –> “Erstellen” können Sie direkt loslegen und einen neuen Artikel erstellen. Über den Reiter “Alle Beiträge” können Sie alle bisher veröffentlichten oder gespeicherten Beiträge einsehen, aufrufen & bearbeiten. Ausserdem können Sie hier Kategorien und Schlagworte/Tags in den jeweiligen Menues einrichten. Hiermit lassen sich die zukünftigen Beiträge dann einfach kategorisieren und verschlagworten. Kategorien und Tags lassen sich aber auch bequem in einem Sidebarmenue neben dem Artikelditor erstellen und hinzufügen.

Um Beiträge zu erstellen haben Sie bei WordPress 2 Möglichkeiten. Zum einen steht Ihnen ein sogenannter WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get-Editor), hier wird Ihnen der Beitrag schon im Editor so angezeigt, wie er auch später auf dem Blog veröffentlicht wird. Für alle die es lieber selbst in die Hand nehmen steht ebenfalls ein reiner Texteditor zur Verfügung. Auch ein hin und her switchen zwischen beiden Editoren während des Schreibens ist möglich.

Screenshot Beitrag erstellen - WordPress DashboardScreenshot Beitrag erstellen – WordPress Dashboard

Auch Bilddateien lassen sich mit nur wenigen Mausklicks über den Button “Dateien hinzufügen” kinderleicht in die Beiträge integrieren. Genauso einfach lassen sich bspw. Textfarbe, Schrift und Größe ändern oder aber Listenelemente einbauen.

Medien

Der nächste Menuepunkt umfasst die oben schon angesprochenen Dateien. Über den Reiter “Medien” können Sie alle bisher zu Beiträgen hochgeladenen Mediendateien einsehen, bearbeiten oder löschen. Über “Medien” –> “Datei hinzufügen” gelangen Sie zu einem Uploadcenter. Hier können Sie Dateien nahezu aller Endungen hochladen. Die einzige Bedingung, keine Datei darf größer als 60 Megabyte sein.

Seiten erstellen

Der nächste Menuepunkt umfasst statische Seiten. Neben Artikeln bzw. Beiträgen lassen sich genauso Seiten erstellen, die im Nachhinein beispielsweise im Header der Webseite Menuepunkte erhalten können.

Das ist sinnvoll, falls Sie beispielsweise nicht die neusten Beiträge auf der Startseite platzieren wollen, sondern eine eigene Landingpage angedacht haben. Ausserdem ein guter Ort um Seiten wie Impressum bzw. Datenschutzerklärung einzubauen. Die Seiten werden mit den gleichen Editoreigenschaften erstellt wie schon bei den Beiträgen/Artikeln besprochen.

Kommentare

Diesen Menuepunkt muss man eigentlich nicht weiter erläutern. Alle Beiträge und Seiten, auf denen Sie zukünftig Kommentare von Lesern zulassen, erscheinen in dieser Übersicht. Hier haben Sie dann die Möglichkeit Kommentare zu bearbeiten, zu genehmigen, zu löschen oder in den Spam-Ordner zu verschieben. Auch direkte Antworten auf Kommentare sind in diesem Menue möglich.

Design anpassen

Ein Menuepunkt mit dem Sie das Aussehen Ihres Blogs gravierend ändern können ist der Punkt “Design” –> “Themes”. Standardmäßig sind in der aktuellen WordPress Version 3 Themes vorinstalliert, aus denen Sie mit einem Klick auf das Theme hin und her wechseln können. Es könnte nicht einfacher sein das Aussehen/Design einer Webseite zu verändern als mit dieser WordPressfunktion. Neben den 3 vorinstallierten Themes haben Sie auch direkt aus diesem Menue die Möglichkeit nach weiteren Themes zu suchen und direkt per Mausklick zu installieren. Hier sind keine HTML-, CSS- oder PHP-Kenntnisse von Nöten, alles geschieht nahezu vollautomatisch und ist auch für Laien leicht verständlich. Über den Punkt “Design” –> “Widgets” können Sie Sidebar- und Footerelemente hinzufügen sowie entfernen, wenn Sie diese nicht mehr benötigen. Dies geschieht per “Drag and Drop”. Einfach gewünschte Sidebarelemente aus dem Pool der verfügbaren Widgets in die Sidebar/Footer ziehen und dort bearbeiten oder in der gewünschten Reiehenfolge ordnen. Ausserdem gelangen Sie hier noch zu weiteren Einstellungsmöglichkeiten bezüglich Navigationsmenues, Header oder Hintergrund.

Plugins

Mit einem Klick auf den Menuepunkt “Plugins” gelangen Sie zu einer Übersicht aller installierten Plugins bzw. Zusatzmodule. Mit den Plugins haben Sie ein mächtiges Werkzeug zur Hand, die es Ihnen ermöglichen Ihren Blog ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Klicken Sie auf “Plugins” –> “Installieren” und Sie bekommen eine Suchmaske präsentiert mit der Sie alle für WordPress verfügbaren Plugins der ganzen Welt durchforsten und mit einem Klick installieren können. Sie suchen beispielsweise nach einer Möglichkeit Social Buttons in Ihre Webseite zu integrieren, um Ihren Besuchern die Möglichkeit zu geben Beiträge zu teilen und weiterzuempfehlen? Kein Problem, wechseln Sie zur Plugin-Suche und tragen dort beispielsweise “Social Buttons” ein:

Screenshot Plugin Suche - WordPress DashboardScreenshot Plugin Suche – WordPress Dashboard

Mit einem Klick auf “Plugins suchen” bekommen Sie eine Reihe von verfügbaren Plugins präsentiert, die Ihren Suchkriterien entsprechen. Bei der Suche nach Plugins sollten Sie wenn möglich immer nach englischen Begriffen suchen, denn die Mehrheit der Plugins sind nur in englischer Sprqache verfügbar.

Haben Sie ein geeignetes Plugin gefunden, einfach auf “Plugin installieren” klicken und anschliessend in der Pluginübersicht “aktivieren”. Nach der Aktivierung kann das Plugin entweder als Widget, wie oben angesprochen, in die Sidebar/Footer gezogen werden, oder aber über einen eigenen Menuepunkt nach Ihren Wünschen eingestellt werden.

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